Kurz gesagt: In Bildungseinrichtungen ist gründliche Hygiene besonders wichtig – und für Schulen gibt es mit der DIN 77400 einen anerkannten Reinigungsstandard. Er hilft Trägern und Reinigungsdiensten, Umfang und Qualität klar zu definieren.
Wo viele Kinder eng zusammenkommen, ist Hygiene kein Nebenthema, sondern Grundvoraussetzung für eine gesunde Lernumgebung. Schulen und Kitas stellen damit besondere Anforderungen an die Reinigung – sowohl an die Gründlichkeit als auch an die Nachvollziehbarkeit. Für Schulgebäude gibt es mit der DIN 77400 sogar einen eigenen, anerkannten Standard, an dem sich Träger und Dienstleister orientieren können. In diesem Ratgeber erklären wir, warum Hygiene in Bildungseinrichtungen so wichtig ist, was die DIN 77400 regelt und worauf Träger bei der Reinigung achten sollten.
Warum Hygiene in Schulen und Kitas zählt
Kinder haben engen Kontakt zueinander, fassen viele Flächen an und sind anfälliger für Infektionen als Erwachsene. Über Türgriffe, Tische, Spielzeug und Sanitärbereiche verbreiten sich Keime in Schulen und Kitas besonders schnell.
Eine gründliche, regelmäßige Reinigung senkt das Infektionsrisiko spürbar, schützt empfindliche Bereiche wie Sanitär und Essensräume und schafft eine gesunde Lernumgebung. Weniger Krankheitstage bei Kindern und Personal sind dabei ein direkter, messbarer Nutzen.
Was ist die DIN 77400?
Die DIN 77400 ist die Norm für „Reinigungsdienstleistungen Schulgebäude“. Sie beschreibt Anforderungen an die Reinigung in Schulen und dient als gemeinsame Orientierung für Auftraggeber und Dienstleister. Damit schafft sie eine klare Grundlage, an der sich Leistung und Qualität objektiv messen lassen.
Auch wenn sich die Norm ausdrücklich auf Schulen bezieht, lassen sich viele ihrer Grundsätze sinnvoll auf Kitas und andere Betreuungseinrichtungen übertragen – überall dort, wo Kinder betreut werden und Hygiene besonders wichtig ist.
Was die Norm regelt
Die DIN 77400 macht Vorgaben zu mehreren zentralen Aspekten der Schulreinigung:
Reinigungsarten – was unterhalts- und was grundgereinigt wird, also die Abgrenzung zwischen laufender Pflege und intensiver Tiefenreinigung.
Häufigkeit – welche Bereiche in welchen Intervallen gereinigt werden sollten.
Qualität – nachvollziehbare Standards und Kontrollmöglichkeiten, an denen sich die Leistung überprüfen lässt.
Damit schafft die Norm eine gemeinsame Grundlage, an der sich Leistung und Preis fair messen lassen – ein Vorteil für Träger ebenso wie für seriöse Dienstleister.
Reinigungsintervalle in Schulen und Kitas
Klassen- und Gruppenräume werden in der Regel arbeitstäglich gereinigt, Sanitärbereiche besonders gründlich und häufig. Kontaktflächen wie Türgriffe, Tische und Lichtschalter sollten regelmäßig desinfiziert werden – in Infektionszeiten entsprechend häufiger.
Damit der Betrieb ungestört bleibt, erfolgt die Reinigung außerhalb der Unterrichts- und Betreuungszeiten – früh morgens, am Nachmittag oder am Abend.
Worauf Träger achten sollten
Wer als Träger oder Schulleitung eine Reinigung beauftragt, sollte auf einige Punkte besonders achten:
Orientierung an anerkannten Standards wie der DIN 77400.
Klare Leistungsbeschreibung und nachvollziehbare Dokumentation der Einsätze.
Reinigung außerhalb der Betreuungs- und Unterrichtszeiten.
Ein erfahrener, regionaler Dienstleister mit eingespielten Teams.
Unterstützung vom Fachbetrieb
Karcak Reinigungsdienst reinigt Kitas und Schulen in Aschaffenburg – orientiert an anerkannten Standards, mit besonderem Augenmerk auf Sanitär und Kontaktflächen und außerhalb der Betreuungszeiten. Umfang und Intervalle stimmen wir individuell mit dem Träger ab und dokumentieren die Einsätze transparent.
Mehr dazu finden Sie auf unserer Seite Kita- & Schulreinigung. Gern beraten wir Sie bei einer kostenlosen Begehung zu einem passenden Reinigungskonzept für Ihre Einrichtung – ein unverbindliches Angebot erhalten Sie in der Regel innerhalb von zwei Stunden.